Therapie mit Sauerstoff

Gesundheit & Service Sauerstofftherapie bessert Cluster-Kopfschmerz


Chicago (AP) Eine Sauerstofftherapie kann den extremen Cluster-Kopfschmerz deutlich lindern. In einer US-Studie besserte die Inhalation von reinem Sauerstoff durch eine Atemmaske bei fast 80 Prozent der Patienten die Beschwerden binnen 15 Minuten.

Die äußerst starken Cluster-Kopfschmerzen dauern ohne Behandlung meist zwischen 15 Minuten und drei Stunden an, wobei manche Patienten mehrmals täglich von solchen Anfällen heimgesucht werden. Typische Clusterschmerz-Episoden können mehrere Wochen oder Monate dauern, an die sich dann beschwerdefreie Phasen über Monate oder gar Jahre anschließen.

Behandelt wird der Schmerz oft mit dem Wirkstoff Sumatriptan, der heftige Nebenwirkungen verursachen kann, oder aber mit reinem Sauerstoff. Neurologen aus London prüften nun diese Therapie an 76 Patienten, die entweder Sauerstoff oder aber Luft über eine Maske inhalierten.

Mit Sauerstoff wurde der Schmerz bei 78 Prozent der Teilnehmer deutlich gelindert oder verschwand ganz. Mit normaler Luft fühlten sich nur 20 Prozent der Probanden deutlich besser. Nebenwirkungen traten nicht auf, wie die Mediziner im «Journal of the American Medical Association» berichten.(Quelle: «Journal of the American Medical Association», Vol. 302, S. 2451-2457)

 

Bei welchen Krankheiten hilft die Sauerstofftherapie?


Sauerstoffmangelkrankheiten

• Lungenemphysem
• chron. Bronchitis
• Asthma bronchiale
• andere Lungenerkrankungen


Herz- und Durchblutungstörungen

• hoher Blutdruck
• Herzschwäche
• Herzinfarkt: Vor- und Nachsorge
• Angina pectoris
• Durchblutungsstörungen im Gehirn: Hirnschlag Vorund
   Nachsorge, Gedächtnisstörungen, Schwindel
• Durchblutungsstörungen in Augen (Makula-
   Erkrankungen) und Ohren (Tinnitus)
• Durchblutungsstörungen in Armen, Beine und Füsse


Stoffwechselkrankheiten

• Diabetes mellitus
• hohes Cholesterin und Triglyceride
• Übergewicht


Schmerzzustände
• Migräne
• Fibromyalgie, Weichteil-Rheuma
• Arthrose


Revitalisierung
• Depressionen
• Burn-out Syndrom
• nachlassende Leistungsfähigkeit, chronische Müdigkeit
• Konzentrationsstörungen
• Stärkung des Immunsystems
• verzögerte Erholung nach Operationen oder anderen


Erkrankungen Krebstherapie
• Verbesserung des Allgemeinzustandes
• Zustand nach Radio- oder Chemotherapie